krippenspiele

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san ju - 23. Dez, 11:34

Jakob Schmidlin von der Sulzig, Sulzjoggi (1699-1747), Bauer, Fuhrmann und Pietist aus Wertenstein, konnte lesen uns schreiben, las jedoch in den falschen Büchern und wurde deshalb hingerichtet. Ein Titel der Bücher, mit denen er verbrannt wurde, lautete:
Franz Urs Balthasar (1689-1763) Luzerner Frühaufklärer, geistiger Vater der Helvetischen Gesellschaft, Richter und Ankläger bei einem Ketzerprozess, ver-öffentlichte seine Ideen zu einer Neugestaltung der Eidgenossenschaft anonym in Freienstadt (Basel?).
Helen Maria Williams (1762-1827) englische Schriftstellerin, seit 1788 meist in Frankreich lebend, suchte anlässlich ihrer Schweizer Reise in Luzern vergeblich nach einer Buchhandlung.
William Coxe (1747-1828) englischer Historiker und Mitglied der Royal Society, hält nicht viel vom Bildungsniveau in Luzern.
. Luzern lernte er mehrmals auf der Durchreise von und nach dem Wallis kennen, hielt sich jedoch nie länger hier auf. Mit dem Luzerner Humanisten Mykonius verband ihn zeitlebens ein enges Verhältnis. In Zürich, wo Platter Latein, Griechisch und Hebräisch und das Seilerhandwerk lernte, wohnte er mehrmals bei ihm. Er bezeichnet Mykonius in seiner Autobiographe als seinen Vater. Die Sorge Mykonius für den Walliser ging soweit, dass er ihm seine Magd Anna zur Frau antrug. Wie Mykonius zog auch Platter später nach Basel. Platter arbeitete dort als Buchdrucker und später als Lateinlehrer. Er starb 1552 als angesehner Basler Bürger. Mit Platter wird der kleine Luzerner Reigen verlassen. Er wird jedoch eine neuen Reigen von Autobiographen des 16. Jahrhundert eröffnen.
Er nannte sich anfangs Molitoris, was auf den Müllerberuf seines Vaters hinweisen könnte. Sein Studium begann er in Rottweil und in Basel. In Basel, wo er später als Lehrer angestellt war, lernte er Erasmus und Holbein kennen. Erasmus soll ihm den Namen Myconius verliehen haben. Holbein malte für Myconius ein Reklameschild für die Lateinschule und versah dessen Erasmus-Buch „Lob der Torheit“ mit Randzeichnungen. Myconius wurde später an die Stiftschule von Zürich und danach von Luzern berufen. In Luzern eckte er schon bald mit den Behörden an. Den damaligen Schultheissen Jakob von Hertenstein bezeichnete er als Harthirn (praefectus durae cervicis). Myconius musste Luzern 1522 wegen seiner reformierten Gesinnung verlassen und kehrte nach Zürich zurück. In Zürich fand der Walliser Student Thomas Blatter Aufnahme in seinem Haus. Nach der Schlacht von Kappel am Albis zog Myconius nach Basel und wurde dort als Nachfolger von Oekolampad zum Antistes gewählt.
HH pincebat.
Luzern auf. Im Sommer 1517 und 1518 versah er das Hertensteinhaus mit Fresken. Das alte Stadthaus der Hertenstein wurde 1825 abgerissen. Als einziges wurde ein Stück aus der Fassade gerettet. Erhalten geblieben sind auch zwei Entwürfe zu Teilen der Fassade. Die fünf Altarbilder, die Holbein 1519 für die Kapuzinerkirche schuf, sind bereits seit dem 17. Jahrhundert verschwunden. Das bekannteste Bild aus der Luzerner Zeit, ist das Porträt des Hertenstein-Sohnes Benedikt.
erste Porträt von Persönlichkeiten, die ich im Rahmen meiner historischen Betrachtungen kennen lernte. Dieses Porträt wird, wie es der Reigenform entspricht, auf eines oder mehrere andere Porträts hinweisen. Dass Jakob von Hertenstein den Anfang macht, ist eher zufällig. Es ist darin begründet, dass ich dessen Bildnis zu meinem Start-Icon gewählt habe. Das Bild stammt aus dem Jahr 1514 und ist wohl eines der ersten Portäts in der Stadt Luzern. Das Original steht im Lager des Kunstmuseum Luzern; eine Kopie hängt im Katalogsaal der ZHB Luzern.